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Mehr Nachhaltigkeit in der Küche – Geld sparen mit gutem Gewissen

Nachhaltigkeit bedeutet: Nicht mehr Ressourcen verbrauchen, als sich auf natürliche Art wieder regenerieren lassen. Man könnte auch sagen, wir sollten als Menschheit nicht über unsere Verhältnisse leben. Zumindest in unserer westlichen Welt von relativem Überfluss hat es hier jeder Einzelne in der Hand, durch sein Verhalten etwas dazu beizutragen. Wie Sie das bereits in Ihrer Küche schaffen, dafür haben wir Ihnen hier einige Tipps zusammengestellt.

1. Reduzieren Sie Lebensmittelabfälle

Was besonders in der Nachkriegsgeneration noch sehr präsent war, ist heute eine schwindende Tugend. Letztlich wirft man aber nicht nur ein Lebensmittel weg, sondern viel mehr! Überlegen Sie einfach mal, welchen langen Weg ein Joghurt geht, bis er in Ihrem Kühlschrank landet – über das Gras auf der Weide, die Milch von der Kuh, die Fermentation und Verpackung, den Transport ins Kühlregal der Supermärkte bis in Ihr Transportmittel. Planen Sie am besten Ihre Mahlzeiten im Voraus und kaufen Sie nur die Lebensmittel, die Sie benötigen. Nutzen Sie Reste, anstatt sie wegzuwerfen, und kompostieren Sie unvermeidbare Lebensmittelabfälle wie Schalen oder verdorbenes Obst.

2. Kaufen Sie lokal und saisonal

Lokal und saisonal produzierte Lebensmittel haben einen kleineren CO2-Fußabdruck, weil sie nicht über weite Strecken transportiert werden müssen. Oftmals macht uns die Lebensmittelindustrie es da gar nicht so einfach – trotz der zahlreichen Deklarationspflichten. Trotzdem: Wenn man genau hinschaut, findet man seine Pappenheimer. Sicher, Orangen wachsen nunmal nicht in der Lausitz – aber ob Knoblauch und Ingwer wirklich aus China kommen müssen, steht auch wieder auf einem anderen Blatt. Sie reduzieren damit übrigens nicht nur den CO2 – Ausstoß, sondern auch unsere Abhängigkeit von Importen.

3. Vermeiden Sie Einwegverpackungen

Auch die richtige Verpackung trägt zur Nachhaltigkeit bei. Nutzen Sie, wo immer möglich, wiederverwendbare Behälter für den Einkauf und zur Lagerung von Lebensmitteln. Vermeiden Sie Produkte mit übermäßiger Verpackung. Insbesondere aufwändig gestaltete Marketing-Packungen deuten meist auf Eines hin: Den ungesunden und unnatürlichen Inhalt. Übrigens: Verbund-Verpackungen mit verklebten Materialien wie Kunststoff und Pappe lassen sich im industriellen Maßstab kaum recyceln. Mono-Materialien sind immer besser anzusehen – selbst wenn es sich um einfachen Kunststoff handelt.

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4. Verringern Sie den Fleischkonsum

Fleisch hat eine hohe Umweltauswirkung – und das ist ja auch logisch: Bis ein Stück Fleisch auf Ihrem Teller landet, muss erst jede Menge Nahrung durch ein Tier, das wiederum auch einen CO2-Fußabdruck hat. Beim Fleisch empfehlen wir Bio, Haltungsform 4 oder einfach Gutes von Ihrem lokalen Metzger. Hier sind Herkunft und Haltung oft sogar persönlich bekannt. Selbst für eingefleischte Burger-Fans gibt es mittlerweile übrigens auch wirklich schmackhafte, vegetarische oder vegane Alternativen.

5. Verwenden Sie energiesparende Kochmethoden

Selbst die Energie für eine Scheibe Toast bringt einen Radprofi schon an seine Leistungsgrenze. Elektrizität ist für uns heute aber (zum Glück!) so selbstverständlich, dass wir kaum noch ein Gefühl für die Leistung haben, die dahintersteckt. Aber auch hier gibt es eine Menge Alternativen: Dampfen und Dünsten benötigen weniger Energie als Braten oder Backen. Nutzen Sie auch den Deckel beim Kochen, um die Hitze zu halten und Energie zu sparen.

6. Wasser sparen

Wasser wird immer mehr zur knappen Ressource auf unserem Planeten – jedenfalls sauberes, trinkbares Wasser. Hier helfen zum Beispiel moderne Wasserhähne. Sie haben nicht nur sehr interessante Spar-Einstellungen, sie können auch immer genau die richtige Menge Wasser für eine Tasse oder Kanne Tee kochen – ganz direkt und ohne Zusatzgeräte.

7. Nutzen Sie ökologisch nachhaltige Küchenprodukte

Nano-Titandioxid, Bisphenol-A oder Unmengen Konservierungsstoffen – viele Lebensmittel sind nicht, was sie zu sein vorgeben. Wussten Sie, dass zum Beispiel das Standard-Kakaopulver eigentlich “Zuckerpulver” heißen sollte? Immerhin besteht es zu über 75 % genau daraus – und nicht aus Kakao. Gesunde Lebensmittel sind dagegen meist ökologisch und nachhaltig produziert. Aber auch umweltfreundliche Reinigungsmittel, Bambus- oder Holzutensilien und biologisch abbaubare Schwämme sind eine echte Alternative zum Chemie-Mix – und oftmals noch nicht einmal teurer.

8. Pflanzen Sie einen Kräutergarten

Kräuter sind leicht zu züchten und können das ganze Jahr über frisch gepflückt werden. Dies spart Verpackungsmaterial und Transportkosten, und es macht obendrein noch Spaß. Einen kleinen Kräutergarten können Sie direkt in Ihre Küche integrieren! Clevere Lösungen gibt es dazu reichlich, von Wandhalterungen bis hin zu kompletten Grow-Schränken, in denen sogar Gemüse prächtig gedeiht – selbst in der kleinsten Stadwohnung!

9. Nutzen Sie energieeffiziente Geräte

Wenn Sie neue Küchengeräte kaufen müssen, achten Sie auf deren Energieeffizienz. Effizientere Geräte können mehr Energie sparen und haben einen geringeren Einfluss auf die Umwelt. Auch gilt hier einmal mehr das, was schon Oma wusste: Billig kauft man dreimal. Die Versuchungen des schnellen Online-Handels sind groß – wer hier aber nur auf den Preis schaut, spart am Ende oftmals kein Geld, sondern legt noch drauf. Nachhaltig produzierte Geräte sind nicht nur energieeffizient, sondern auch lange haltbar.

10. Recyceln

Trennen Sie Ihren Abfall und recyceln Sie, wo immer es möglich ist. Dies umfasst nicht nur Papier, Glas und Kunststoff, sondern auch Bioabfälle und Frittenöl. Die richtige Entsorgung spart am Ende der Kette eine Menge Arbeit und lässt sogar Abfälle wieder zur wertvollen Ressource für Neues werden. Mit Ihrem eigenen Kompost erzeugen Sie am Ende sogar die wahrscheinlich beste Blumenerde für Ihren Kräutergarten.

Haben Sie noch andere Ideen oder tun Sie etwas für mehr Nachhaltigkeit? Sagen Sie es uns! Am besten direkt bei uns vor Ort in Morbach – wo wir Ihnen nicht nur mit nachhaltigen Produkten, sondern auch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wir freuen uns auf Sie!

 

Bildquellen: nobilia® | Freepik